Ich arbeite nach keiner festen Methode, sondern individuell. Immer den Bedürfnissen und Eigenheiten Ihres Hundes angepasst und mit viel positiver Bestätigung.
Ohne Zeitdruck, ohne Stress, ohne körperliche Strafen, dafür aber mit Sachverstand und viel Geduld.
Sie und Ihr Hund geben das Tempo vor.

Sie bekommen keine Anweisungen, denen Sie blind Folge leisten müssen, sondern alles wird genaustens erklärt, denn nur wenn man weiss, wie der Partner "Hund" die Welt sieht und versteht, kann man auch mit ihm zusammen als Team arbeiten.

 

Einzeltraining/Problembehandlung
Warten Sie nicht, bis aus kleinen Schwierigkeiten große Probleme werden!

Sie kommen nicht zu mir, sondern ich besuche Sie zu Hause, denn in gewohnter Umgebung wird sich ihr Hund "normal" verhalten - auf dem Übungsplatz sind Alltagsprobleme nur schwer zu erkennen. Ich frage Ihnen erst einmal ein paar "Löcher in den Bauch" über die Probleme und in welchen konkreten Situationen diese auftreten.
Stand bisher Ihr Hund im Mittelpunkt, dann sind jetzt Sie dran! Denn es ist gar nicht so entscheidend, was Ihr Hund tut, sondern wann und was genau Sie tun (oder eben nicht), wenn der Hund etwas Bestimmtes macht.

In den meisten Fällen ist ein Einzeltraining effektiver um Hunde, die problematische Verhaltensweisen, wie etwa Aggression gegenüber Menschen und anderen Hunden oder Angstverhalten zeigen, individuell und effektiv zu betreuen.

 

Wie arbeite ich nicht?
Das Training auf Unterordnungsübungen zu beschränken reicht nicht. Unterordnung ist ein Verhalten, das der Hund freiwillig und von sich aus zeigt und lässt sich nicht erzwingen.
Ein Hund ordnet sich demjenigen unter, der seine Führungsposition durch besondere Fähigkeiten im Alltag erreicht. Nur wenn Sie Ihrem Hund zeigen, dass er Ihnen vertrauen kann, wird er sich nach Ihnen richten.

Zeigen Sie Ihrem Hund nicht ständig, was er nicht tun soll, sondern bieten Sie ihm eine Alternative hierzu!
Ich arbeite nicht mit Starkzwangmittel. Stachel- oder Würgehalbänder sind ein Beweis absoluter Unfähigkeit und zeugen von fehlendem Sachverstand! Ich beantworte Aggression nicht mit Gewalt.
Hunde, die geduckt neben ihren Haltern kriechen und lediglich parieren, tun dies nicht aus Respekt, sondern aus Angst vor Strafe.
Wenn Ihnen das Freude bereitet, dann sind Sie bei mir verkehrt (und dürften, meiner Meinung nach, auch keinen Hund halten)!

 

Welpenspielgruppe für Welpen ab der 8. Lebenswoche bis ca. 20 Lebenswoche.
- Etwa gleichaltrige Welpen spielen kontrolliert miteinander.
- Sie lernen so nicht nur wie man spielt, wie man sich unterordnet, sondern auch wie man sich wehrt und seinen Biss zu kontrollieren hat.
- Sie lernen, miteinander umzugehen und sich zu behaupten.
- Der Welpe lernt das artgerechte Verhalten und den sozialen Umgang mit seinen Artgenossen.
- Einfache Kommandos werden spielerisch geübt.

Leider verstehen viele viele Welpenbesitzer nicht die Wichtigkeit dieser Welpenspielstunde. Es geht hierbei nicht um Erziehung, sondern darum, dass Ihr Welpe lernt mit anderen Hunden auszukommen und selbstsicherer wird.
Was nützt Ihnen ein Hund der "Sitz", "Platz" "Bleib" kann, der aber bei jeder Hundebegegnung sein Gegenüber zähnefletschend angreift.

Umweltgewöhnung:

Im Welpenkurs wird der Welpe zudem mit möglichst vielen Umweltreizen bekannt gemacht, welchen er in seinem späteren Hundeleben begegnen wird.
So ersparen Sie sich und ihrem Hund für die gemeinsame Zukunft unnötigen Ärger, der sich beim Begegnen und Zusammentreffen mit anderen Artgenossen und ihm unbekannten Geräuschen oder Objekten ergeben könnte.

Spätere Aggression:
Damit Ihr Hund nicht verlernt, wie er sich bei einer Begegnung mit anderen Hunden zu verhalten hat, ist es sehr empfehlenswert, bereits im Welpenalter ständigen Kontakt mit Artgenossen zu gewährleisten.
Besonders bei Welpen, die zu früh (vor der 10 Woche) von der Mutter und ihren Geschwistern getrennt werden, kommt es später häufig vor, dass sie sich aggressiv ihren Artgenossen gegenüber zeigen können. Gerade in diesen Fällen ist der Besuch einer Welpenspielstunde unerlässlich!

 

Der Erziehungskurs
Dieser Kurs richtet sich an alle mit einem Hund ab 5 Monate.
Im Vordergrund steht hier das Erlernen und sichere Beherrschen der elementaren Begriffe wie Leinenführigkeit, der Grundkommandos, sowie der optimale Aufbau der Mensch-Hund Beziehung.
Durch die spielerische Ausbildung wird Ihr Hund immer motiviert sein und verstehen, dass "Lernen" sehr viel Spaß bereiten kann.

Desweiteren lernen Sie, wie Ihr Hund denkt und wie Sie sein Verhalten richtig deuten.

Bei dem Erziehungskurs verbindet der Hund das erlernte Verhalten mit der positiven Bestätigung. Das Ziel der Ausbildung ist ein spannungs- und stressfreies Zusammenleben zwischen Ihnen und Ihrem Hund innerhalb der Familie.

Durch das Alltags- und das Stadtraining bereite ich Sie und Ihren Hund auf Situationen vor, welche das Stress- oder Angstverhalten Ihres Hundes fördern könnten.
Sie lernen als Hundehalter, sicher und hundgerecht mit Ihrem Vierbeiner umzugehen, so dass die typischen Stresssituationen wie Menschenmengen, Radfahrer oder Strassenverkehr Ihren Hund nicht mehr aus der Ruhe bringen.
Natürlich sind auch ältere Hunde im Erziehungskurs willkommen, denn Hunde lernen jeden Tag, ein Leben lang.

Die Gruppenkurse finden vornehmlich auf der Trainingswiese in Bütgenbach statt, gehen über 12 Stunden und werden bewusst in kleinem Rahmen gehalten, damit genügend Zeit ist um ausführlich auf alle Fragen und eventuellen Probleme einzugehen.

 

Mobility

Mobility ist Spass an der Bewegung.
Die Hindernisse stammen zum Teil in leicht abgeänderter Form aus dem Agility oder entspringen auch dem eigenen Ideenreichtum.

Es darum, den Hunden die unterschiedlichsten Gegenstände und Hindernisse aus unserer Umwelt vorzulegen und spielerisch eine Gewöhnung daran zu erreichen. So bestehen einige Übungen daraus, dass der Hund beispielweise über Röhren klettert oder diese durchläuft.

Es geht um den gemeinsamen Spaß, dabei gibt es kein "Nicht Bestanden", also auch keinen Leistungsdruck oder Prüfungsangst.

Durch Mobility wird das beiderseitige Vertrauen von Hund und Mensch gestärkt und insbesondere ängstliche Hunde können durch diese Art von Hundesport spielerisch ihre Umwelt erforschen.

So kann ein Mobility-Parcours aussehen:

* Stangenslalom
* Tisch, draufspringen und ½ Minute verweilen
* Hochsprung (Sprung über ein Hindernis)
* Fester Tunnel (Hindurchgehen)
* Schlupfsack (Krabbeln durch einen 3m langen Sacktunnel)
* Reifensprung
* Laufsteg
* Bänder (unter einem mit farbigen Bändern behängten Tisch/Gestell hindurch kriechen)